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Geschichte

Entstehung

Die Siedlung des Ortes Strobl am Ostufer des Wolfgangsees bis zur Ischler Ache entwickelte sich im 14. Jahrhundert aus dem "Gut am Schober" und aus einem Stützpunkt  (Taferne oder Taverne) für das aus der Steiermark weiter über den See zu verschiffende Eisen. Schon um 1330 scheint im „Aberseeerischen“ (der See hieß damals Abersee) die Familie  eines Friedrich Strobl auf.  Im Jahre 1533 tauschte die Familie Strobl das „Gut am Schober“ von Wolf Laimer ein. Hanns III Strobl,  ein weitum bekannter Mann genoss als Amtsmann des Domkapitels hohes Ansehen. Die Familie Strobl herrschte bis 1765. 

Da diese Einrichtungen über 150 Jahre samt der Verwaltung der dem Domkapitel gehörenden Güter in der Hand der wohlhabenden Familie Strobl lag, erhielt der Ort selbst auch den Namen Strobl.

Unter dem eingeheirateten Nachfolger Joseph Sigmund Berchtold und Sonnenburg zerfiel der schöne Besitz Ende des 18. Jahrhunderts, doch im Volke hatte sich der Name "Strobl" für die ganze Gegend um das alte Wirtshaus-Taverne eingebürgert.

Zur Zeit der Zerstückelung des alten Besitzes und der Übertragung der „Tafernengerechtigkeit“ vom alten Strobl-Wirtshaus entstand um 1800 der "Platzlhof".  Er diente in dieser Zeit auch als Station der Thurn- und Taxischen Postlinie und bildet den Ursprung des heutigen Schloss- und Kurhotels. So war dieser Betrieb von Beginn an bereits ein touristischer Mittelpunkt und Wegweiser von Strobl, welcher  bis heute seiner Rolle als touristischer Leitbetrieb von Strobl gerecht wird.

 


Von der Thurn- und Taxis Poststation zum Schloss- und Kurhotel Strobl

1877 bis 1890 erlebte der „Platzlhof“  durch die Nähe zu Bad Ischl und damit der Sommerresidenz des Kaisers  Franz Josef  I. eine Hochblüte, als zusätzlich zum florierenden Postwagenverkehr die Fiaker ihre Gäste aus Bad Ischl an den Wolfgangsee brachten.

An der Wende vom 19ten zum 20sten Jahrhundert wechselte der Besitz den Eigentümer und wurde zum Landsitz  des Barons von Gecmen-Waldeck ausgebaut. Damals erhielt das Haus die schlossartige Form mit einer großzügigen Parkanlage, Jagdpavillion, Reitstallungen und Kapelle.  Die Familie war durch die Industrialisierung zu großem Reichtum in Böhmen gelangt. Sie besaß in Wien ein hochherrschaftliches Palais in Hietzing und große Besitzungen in Böhmen.

Während der Sommeraufenthalte Kaiser Franz Joseph I. in Bad Ischl war der nun herrschaftliche Besitz in Strobl Schauplatz großer gesellschaftlicher Ereignisse. Hier verkehrte Hocharistokratie und Großbürgertum.

Nach dem 2. Weltkrieg wechselte der Gecmen-Waldecksche Besitz abermals den Eigentümer und es wurde in den 1950ger die Idee geboren in dem schönen Ensemble einen Kurbetrieb für Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates  aufzunehmen. So war das Haus wieder zu seiner Jahrhunderte langen Tradition als Tourismusbetrieb  zurückgekehrt. Da die neuen Eigentümer aus dem  Moorbad Neydharting kamen und dort das Moor einen hohen Stellenwert hatte,  wurde das Kurhotel „Alpenmoorbad“ genannt, da auch Strobl über ein anerkanntes Heilmoor verfügte.

 

 

Am Weg zu einem modernen Kur- und Gesundheitshotel

Mitte der 1960ger Jahre übernahm die Familie Prof. Dr. Günther Wiesinger aus Wien den  Betrieb mit 30 Betten und einer kurzen Saison von Mai bis September. Als Facharzt für Innere Medizin und Betreiber eines Sanatoriums in Wien sowie ambulanter Rehabilitationseinrichtungen war Prof. Wiesinger mit seiner Frau Dkfm. Mag. Margarethe Wiesinger in der Lage das Schloss- und Kurhotel über die Jahrzehnte Schritt für Schritt weiterzuentwickeln und den aktuellen Entwicklungen der Zeit anzupassen. Mut, Fleiß und Innovationskraft der Familie prägten den Betrieb seit diesem Zeitpunkt.

Durch stetige Zu- und Umbauten gelang es mit viel Engagement das Schloss- und Kurhotel  zu erweitern und auf solide Beine zu stellen. Dies geschah immer im Stil des Hauses und so sind die einzelnen Bauabschnitte nicht den Jahrzehnten ihrer Entstehung zuzuordnen. Ein klares Bekenntnis der Familie zu lokalen Handwerkern prägt bis heute dieses Bemühen und unterstreicht die Verantwortung gegenüber der Region und seiner Bevölkerung.  In dieser Zeit ist es auch gelungen, Verträge zur Kostenübernahme der Kuren mit den wichtigsten Sozialversicherungsträgern abzuschließen. Nach dem Tod von Herr Prof. Dr. Günther Wiesinger im Jahre 2010 übernahm sein Sohn Herr Univ. Prof. Dr. Günther Wiesinger die Leitung des Kur- und Schlosshotels, welches mittlerweile über  96 Betten verfügte.

Die Liebe und das Herz zu diesem Betrieb wurde an die nächste Generation weitergegeben  und es erfolgte durch Herrn Univ. Prof. Dr. Günther Wiesinger ( Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation) in den Jahren 2013 – 2015 eine Modernisierung des gesamten Betriebes, um auf die Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte vorbereitet zu sein. Als familiengeführter Betrieb war der Blick auf die Generationen im Vordergrund.

 

Durch umfassende Umbauarbeiten und zwei neuen Gebäuden im Stil des bestehenden Ensembles wurden die Bereiche Medizin, Hotel und Freizeit auf einen zeitgemäßen modernen Standard gebracht.

Unter der medizinisch-wissenschaftlichen Leitung von Herrn  Univ. Prof. Dr. Günther Wiesinger werden die modernsten aber auch wissenschaftlich anerkanntesten Methoden eingesetzt. Es werden unter Anderem durch computergesteuertes medizinisches Ausdauer- und Krafttraining, Heilgymnastik, Ernährungsberatung und Psychologie neue Wege in der Therapie beschritten. Natürlich sind die althergebrachten Therapien wie z.B. Massage, Elektrotherapie oder Moorpackungen auch noch ein Bestandteil  des therapeutischen Angebotes. Der gesamte medizinische Bereich wurde dafür neu gestaltet und um sehr ansprechende Räumlichkeiten für die medizinische Trainingstherapie und Schulungen erweitert.  

Im Bereich des Hotels wurde die Küche, Speisesaal, Rezeption, Bar, Lounge, Café und Restaurant neu errichtet oder in bestehenden Bereichen völlig neu gestaltet. Weiters wurde das Hotel um 35 zusätzliche  Zimmer (vor allem Einzelzimmer) erweitert, womit 135 Betten in 113 Zimmern zur Verfügung stehen. Damit ist das Kur- und Schlosshotel Strobl im Vergleich zu seinen Branchenkollegen im Gesundheitsbereich noch immer ein kleines aber dafür umso persönlicheres Haus.

Weiters  können die Gäste nun in einem neu errichteten großzügigen Wellness Bereich mit Indoor-Pool, Sauna, Dampfbad, Erlebnisdusche, Ruheraum und Lounge  entspannen. Auf der neu gestalteten Terrasse fühlt man sich einfach wohl.

So steht das Schloss- und Kurhotel Strobl heute als touristischer Leitbetrieb von Strobl im neuen Glanze da. Der alte Wappenspruch gilt aber auch heute noch bei dem  Bemühen der Familie Univ. Prof. Dr.  Günther Wiesinger um die Gesundheit und Erholung ihrer Gäste: "LABOR, HONOR, CARITAS"

 

 

 

 

 

 

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